Die Nachhilfestunde III

Pauls Besuch
Zwei Tage später klingelte Paul an der Wohnungstür von Anna’s Eltern. Er hielt einen kleinen Strauß Margariten in der Hand. In irgendeinem typischen Frauenfilm hatte er mal gehört, dass dies die freundlichsten Blumen seien. Er war mit der Absicht gekommen, Anna eine kleine Freude zu machen, aber auch um nach ihr zu sehen. Paul hoffte, dass es ihr mittlerweile etwas besser ging.

Anna’s Mutter Eva öffnete die Tür und war erfreut, den Tutor ihrer Tochter zu sehen. „Was für eine nette Überraschung! Kommen Sie doch bitte herein.“

„Danke schön, Frau Körner! Wie geht es Anna denn heute?“ fragte er und seine Stimme klang besorgter, als er es eigentlich wollte.

„Nicht so gut, sie hat immer noch Fieber. Wenn es bis heute Nachmittag nicht besser wird, werde ich unseren Hausarzt bitten, vorbei zu kommen und nach ihr zu sehen.“

„Kann ich schon in ihr Zimmer gehen? Ich würde ihr gerne die Blumen bringen.“ sagte Paul ein wenig verlegen.

„Oh, wie aufmerksam von Ihnen. Sie misst nur gerade ihre Temperatur und will dabei ungestört sein“ antwortete Frau Körner, wobei sich ihre Wangen leicht röteten. „Sie misst jetzt wieder rektal, weil das viel genauer sei, aber das muss ich Ihnen als zukünftigen Arzt ja nicht erklären.“ Paul musste sich bemühen, sein aufkommendes Schmunzeln zu unterdrücken.

„Anna, Liebes! Bist du fertig? Ich habe eine ganz tolle Überraschung für dich.“ rief Eva durch die geschlossene Türe zu ihrer Tochter hinein. „Ja Mama, was ist denn?“ kam die kaum hörbare Antwort zurück.

In diesem Moment sah Anna’s Mutter auf die Uhr und erschrak. „Oh nein, es ist schon kurz vor Mittag und ich muss noch dringend zur Post gehen“. Bevor sie sich noch weiter aufregen konnte, schlug Paul ihr vor: „jetzt bin ich ja da und wenn Anna etwas braucht, kann ich ihr sicher helfen. Machen Sie sich keine Sorgen und erledigen Sie in Ruhe Ihre Angelegenheiten.“ Sein ruhiger Tonfall sowie sein charmantes Lächeln überzeugten Eva sofort und sie machte sich auf den Weg.

Leise klopfte Paul an Anna’s Tür. „Herein.“ sagte sie mit schwacher Stimme. Als sie Paul erblickte, fuhr sie im Bett herum. Ruckartig setzte sie sich auf und versuchte, ihre zerzausten Haare etwas zu bändigen. Der Raum begann sich wie verrückt um sie herum zu drehen und plötzlich sah sie alles ganz verschwommen. Als sie sich wieder auf ihren Polster sinken ließ, eilte Paul an ihre Seite. „Hallo Anna! Ich glaube, du bist zu schnell hoch geschossen. Mein Besuch ist ja kein Grund, gleich an die Decke zu springen.“ Mühevoll rang sich Anna ein Lächeln ab. Erst jetzt merkte sie das Paul ihr Handgelenk hielt und ihren Puls tastete. Sie fühlte sich ganz warm an. Anna war verschwitzt und sah ziemlich fertig aus. „Ich will nicht, dass du mich so siehst, ich muss ja furchtbar aussehen“ klagte Anna und zog sich die geblümte Bettdecke über den Kopf. „Komm da wieder raus. Du bist richtig süß, so als Patientin.“ scherzte Paul. Sie lugte wieder hervor und der Medizinstudent nutzte die Gelegenheit, um ihre Stirn zu fühlen. Sein kühle Hand war angenehm auf ihrer heißen Haut. Paul blinzelte auf das Fieberthermometer, das noch auf dem Nachtkästchen neben dem Bett lag. Das Quecksilber war bei 38,1°C stehen geblieben. Merkwürdig. Paul konnte nicht glauben, dass sie nur erhöhte Temperatur hatte. Ihre glasigen Augen und ihr Allgemeinzustand sagten ihm etwas anderes. „Anna, hast du nicht gerade erst Fieber gemessen?“ fragte er sie und sah sie dabei eindringlich an. „Ähm, ja. Warum?“

„Ich denke, das Ergebnis ist nicht richtig.“

„Wie kommst du denn da drauf?“

„Anna, du glühst richtig und siehst,… ehrlich gesagt beschissen aus. Komm, dreh dich mal auf den Bauch, dann messen wir noch einmal.“

Anna zögerte einen Moment. Sollte sie Paul lieber gleich gestehen, dass sie vorhin geschummelt hatte? Er würde ja ohnehin dahinter kommen. Ihre Gedanken wurden durch seine Berührung unterbrochen. Mit seinen starken Armen fuhr er unter sie, packte sie behutsam und kräftig zu gleich an ihren Schultern und am Gesäß. Mir-nichts-dir-nichts hatte er sie auf den Bauch gedreht. „Und jetzt bitte die Pyjamahose ein bisschen runter ziehen“ forderte er sie auf. Oh Gott war das peinlich, dachte Anna und rührte sich nicht. Nachdem sie Pauls Anordnung nicht nachgekommen war, griff er bestimmt in den Gummibund und zog die Hose bis zu den Kniekehlen runter. Sie wollte am liebsten sofort im Boden versinken aber gleichzeitig erregte sie Pauls bestimmende Art. In ihrem Zustand war sie ihm schutzlos ausgeliefert. Ganz vorsichtig zog er ihre knackigen Pobacken auseinander. Ihr glänzendes Poloch lag nun frei. Es war noch immer gut mit Vaseline eingecremt. Mit einer Hand hielt er die Pobacken weiterhin gespreizt, mit der anderen griff er routiniert nach dem Glasthermometer. Das Quecksilber schüttelte er gekonnt mit einer lockeren Bewegung aus dem Handgelenk hinunter. Er setzte die kühle Metallspitze an ihrem After an. Unter drehenden Bewegungen schob er das Fieberthermometer 3-4cm tief in ihren Po hinein. Anna musste unweigerlich stöhnen. „Das tut doch nicht weh Anna, oder?“ fragte Paul nach. „Nein, nein. Es ist nur so…intensiv.“ flüsterte sie. Paul zog das Messintrument wieder ein wenig zurück und sah die Quecksilbersäule schon auf die 39°C-Markierung zu wandern. Anna merkte, wie sie feucht wurde, obwohl es ihr eigentlich ziemlich schlecht ging. Die Messdauer war vorüber. Mit viel Gefühl und ganz langsam zog Paul das Thermometer aus ihrem After. „39,1°C“ las er ab. Seine Besorgnis um Anna stand ihm ins Gesicht geschrieben. „Ich glaube nicht, dass deine Temperatur in der kurzen Zeit so schnell angestiegen ist. Kannst du mir das mal erklären“ forderte er eine Antwort von ihr.

Anna begann herum zu stammeln und verstummte gleich wieder. Sie konnte ihm die Wahrheit nicht sagen, es war ihr viel zu peinlich. „Du hast das Quecksilber nach der Messung wieder ein wenig runter geschüttelt, nicht wahr?“ kam Paul‘s Frage. Mit glänzenden Rehaugen sah sie ihn an und nickte kurz. „Ja aber warum machst du das denn; Anna?“ bohrte er weiter nach. Offensichtlich würde Paul nicht locker lassen. Sie würde ihm wohl die Wahrheit sagen müssen. Schließlich holte Anna noch mal tief Luft und versuchte ihr Verhalten zu erklären:“wenn das Fieber nicht runter geht, ruft meine Mutter unseren Praktischen Arzt an, damit er einen Hausbesuch macht.“ Einzelne Tänen kullerten schon über ihre Wangen. Paul sagte nichts, er hörte ihr einfach nur zu. „Ich will nicht, dass er mich untersucht.“ Schluchzte sie weiter. Paul sah sie mitfühlend an, konnte aber noch nicht so recht verstehen, wo das Problem lag. „Aber das ist doch halb so schlimm, du willst doch wieder geusnd werden, oder?“ Ihr Schluchzen war in ein Beben übergegangen. Mit zittriger Stimme fuhr sie fort:“ich habe Angst vor Ärzten“. Tröstend legt Paul einen Arm um sie und beugte sich zu ihr herab. Sanft streichelte er ihr zerzaustes Haar. „Anna, dir geht es schlecht, du musst von einem Arzt untersucht werden. Da führt kein Weg daran vorbei.“ „Kannst du das nicht machen? Du studierst ja schon Medizin .“ stotterte sie. Paul musste fast lachen, konnte sich aber beherrschen. „Anna, ich bin noch ganz am Anfang. Ich könnte dir nicht wirklich helfen.“ Da kam ihm eine gute Idee. „Wenn deine Mutter einverstanden ist, könnte ich noch bleiben, bis euer Hausarzt kommt. Und wenn es dir hilft, bin ich während der Untersuchung bei dir und halte deine Hand. Anna schien unentschlossen, stimmte diesem Plan jedoch zu. Insgeheim hoffte sie aber noch auf eine spontane Genesung, um dieser geplanten Untersuchung zu entrinnen.

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