Die Nachhilfestunde

Das Läuten der Glocke kündigte die letzte Unterrichtsstunde an. Anna hatte schon den ganzen Vormittag heftige Kopfschmerzen und wusste nicht, wie sie noch eine Stunde länger überstehen sollte – geschweige denn, die Chemie-Nachhilfe am Nachmittag. Sie fragte sich, ob es noch Nachwirkungen der ausgelassen Party anlässlich ihres 18. Geburtstages sein konnten, verwarf den Gedanken jedoch gleich wieder, schließlich war die Party schon zwei Tage her. Anna fühlte sich wirklich miserabel und konnte sich nicht vorstellen ob und wie sie am Nachmittag zu ihrem Nachhilfelehrer Paul kommen sollte.

Paul war Medizinstudent, sah blendend aus und war stets charmant. Das waren drei gute Gründe weshalb sich Anna jedes Mal auf die Nachhilfe freute, obwohl Chemie nicht ihr liebstes Fach in der Schule war. Also stand für sie fest, dass sie auch heute die Nachhilfestunde auf gar keinen Fall auslassen konnte. Noch dazu hatte sie nächsten Dienstag einen wichtigen Chemietest.

Die letzte Stunde war endlich vorbei und Anna schleppte sich wackelig zur nahe gelegenen Straßenbahnhaltestelle. Den Kragen ihrer Jacke hatte sie hochgezogen, um sich gegen den kalten Novemberwind zu schützen. Die kurze Fahrt schien ihr heute unendlich lang. Endlich war sie vor Pauls Haus angekommen und klingelte. Es dauerte nicht lange und Paul öffnete ihr die Türe zu seiner Wohnung. Er bat sie herein und half ihr wie immer aus ihrer Jacke. Dabei streiften seine Finger ihren Nacken und ein wohliger Schauer lief ihren Rücken hinunter. Trotzdem fühlte sie sich noch immer hundeelend. Anna und Paul nahmen wie üblich am Esstisch gegenüber von einander Platz. Er sah sie eindringlich an und sagte dann zu ihr: „Anna, du siehst fürchterlich aus. Ich glaube, du solltest dich ein wenig hinlegen und ausruhen. Später bringe ich dich dann nach Hause.“ Sie nickte nur matt und folgte ihm wortlos ins Schlafzimmer. Er bat sie, sich ihre Jeans auszuziehen bevor sie sich ins Bett legte. Wie ferngesteuert folgte sie seinen Anweisungen. Die kühle Satinbettwäsche fühlte sich himmlisch gegen ihre heiße Haut an. Sie legte sich auf die linke Seite und drehte ihm so ihren Rücken zu. Paul setzte sich zu ihr an die Bettkante und suchte etwas in seiner Nachttischschublade. Er brachte ein altes Quecksilberthermometer zum Vorschein. Als sie sich gerade ihm zuwenden wollte bedeutete er ihr, auf der Seite liegen zu bleiben. Erst als er die Decke zurückschlug und ihren Slip ein wenig herunterschob, ahnte sie, was gleich auf sie zukommen würde. „Nein, nicht, kann ich nicht lieber im Mund messen?“ „Das ist viel zu ungenau, nur eine rektale Messung führt zu einem korrekten Ergebnis. Das habe ich erst vor kurzem in einer Vorlesung auf der Uni wieder gehört. Vertrau‘ mir einfach und versuch‘ dich zu entspannen, ich werde ganz vorsichtig sein.“ Anna war etwas mulmig zumute, jedoch ließ sie Paul gewähren. Behutsam spreizte er ihre Pobacken auseinander und sie konnte fühlen wie er die kalte Spitze langsam einführte. Es fühlte sich ein bisschen unangenehm und erregend zugleich an. „Das wird jetzt einige Minuten dauern. Ich hole dir in der Zwischenzeit einen kalten Waschlappen für deine Stirn.“ Mit diesen Worten wollte Paul soeben das Zimmer verlassen, als Anna plötzlich zwei Mal heftig nießen musste. Dabei hatte sie das Thermometer herausgedrückt. Ein wenig tadelnd schüttelte Paul den Kopf und kam zurück zum Bett. Er setzt sich zu Anna an die Bettkante, nahm das Fieberthermometer in die Hand und schlug das Quecksilber nochmal hinunter. Behutsam führte er es erneut ein, nur hielt er es diesmal fest. „Ich bleibe wohl besser hier und passe auf, dass das nicht noch einmal passiert.“ Anna hatte das Gefühl, ihre Wangen würden nicht nur vom Fieber glühen. Einerseits war sie deutlich erregt, anderseits war es ihr peinlich, Paul so ausgeliefert zu sein. Einen gemeinsamen Nachmittag mit ihm im Bett hätte sie sich anders ausgemalt.

Plötzlich überkam sie ein Hustenanfall und es begann sie heftig zu schütteln. Obwohl, oder gerade weil Paul das Thermometer fest hielt, wurde es durch ihre heftiges Beben etwas tiefer reingeschoben. Ein prickelndes Gefühl, das sie bereits gut kannte breitete sich wie ein Lauffeuer in ihr aus. Paul drehte das Fieberthermometer gekonnt ein wenig hin- und her bevor er es mit einem Ruck aus ihrem Po herauszog. Nun gab es für Anna kein zurück mehr. Ein heftiger Orgasmus überkam sie, rhytmische Zuckungen durchliefen ihren gesamten Körper. Sie konnte ein Stöhnen gerade noch unterdrücken und hoffte inständig, dass Paul nicht wusste, was soeben mit ihr geschehen war. „38,7°und du armes Ding hast offenbar auch noch Schüttelfrost. Das heißt, das Fieber wird noch weiter ansteigen. Wir sollten etwas später noch einmal nachmessen.“…

Zur Fortsetzung…


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