Die tachykarde Patientin VII

Der Professor

Nachdem ich den richtigen Sitz des Analplugs nochmals überprüft habe, werfe ich die benutzte Spritze weg und bereite Gloria auf den weiteren Fortgang des Abends vor. „Der Plug dient zur Vorbereitung auf das was nun folgt. Dazu wirst du auf den Stuhl müssen.“ Während ich verheißungsvoll auf den großen gynäkologischen Stuhl zeige, sehe ich, wie sich ein wenig Verunsicherung im Gesicht meiner Patientin breitmacht. Dabei denke ich mir immer wieder, dass dieses unheimlich praktische Möbelstück tatsächlich recht infernal anmutet. Was mich wiederum darin bestärkt, Gloria nunmehr darauf Platz nehmen zu lassen. Und eine hochgezogene Augenbraue soll abermals meine Entschlossenheit hierzu unterstreichen. 

Unerwartet entschlossen und abermals leichtfüßig läuft Gloria, mit ihrem metallischen Eindringling verschönert, auf den Stuhl zu und mustert ihn überaus interessiert. „Wozu werden Sie denn diese Riemen brauchen? Glauben Sie wirklich, dass ich fixiert werden muss?“ Wiederum ein freches, in Anbetracht der Räumlichkeiten fast schon kaum zu erwartendes Grinsen legt sich in ihr Gesicht.  Als ob ihr das Setting, das sich nunmehr mit betreten dieses Zimmers eingestellt hätte, sehr angenehm vertraut wäre, hat sich ihr gesamter Habitus mit einem Mal vollkommen verändert. Wesentlich aufgeweckter kommt sie mir plötzlich vor, fast als ob sie die eine oder andere Konsequenz durchaus absichtlich zu provozieren versuchen würde. Für alles offen, in meiner Zielorientierung noch immer fest, beschließe ich also, mir das launige Spiel auch unter diesem Aspekt anzusehen. 

„Die werde ich sicher nicht brauchen. Wollen wir wetten, dass ich dich auch so zum Stillsitzen bekomme?“,entgegne ich souverän. Waren diese Worte noch von der unerschütterlichen Geduld eines erfahrenen Mediziners geprägt, folgt im nächsten Satz bereits ein Zischendes: „Nimm Platz, aber schnell!“

Als ob sie von Neugier auf das, was sie möglicherweise erwarten könnte, gepackt wäre, hüpft sie sehr grazil auf den Stuhl, um den zwischenzeitlich offenbar vergessenen Plug in genau diesem Augenblick unangenehm zu spüren zu bekommen. Was ihr Gesichtsausdruck beim Hinsetzen deutlich belegt. Inzwischen bin auch ich am Stuhl eingetroffen und helfe Gloria, ihre Beine in die Schalen zu legen. Um ihr bei der richtigen Lagerung in Steinschnittlage zu helfen, lege ich meine beiden warmen Hände unter ihr kühles Gesäß und bedeute ihr, etwas nach vorne, direkt an die Kante zu rutschen. An dieser Kante ist eine halbkreisförmige Aussparung, die Platz zur Anwendung von Instrumenten sowie Zugang zum Anus bietet und, mit Einsatz einer Wanne, das Auffangen eventuell aus Vagina oder Rektum austretender Flüssigkeiten ermöglicht. Surrend fahre ich den Stuhl in die von mir vor gespeicherte Position, in welcher der Oberkörper in der waagerechten liegt und die Sitzfläche entsprechend nach oben inkliniert wird. Damit ist die Sicht von oben auf den Untersuchungssitus ideal. Die Beinhalterungen sind wiederum so eingestellt, dass die Beine der Patienten sehr steil angestellt und weit gespreizt sind. 

„Ich bin sehr gespannt, Herr Professor!“, spricht Gloria mit einem erwartungsvollen Gesichtsausdruck. Sie sieht sehr gut aus, so weit aufgespreizt, mit einem Plug in sich, auf meinem Stuhl liegend. „Das darfst du auch sein. Hast du dich bereits gefragt, weshalb ich dich mit einem Plug in deinem süßen Arsch gewissermaßen vorbereiten musste?“ 

Zeitgleich justiere ich den Schein der Lampe nach und richte ihn direkt auf ihre Vulva. Als ob alles andere dabei in den Hintergrund treten würde, richtet sich auch mein Blick nun ganz auf diesen Bereich von Glorias Körper. Mit einer oszillierenden Bewegung mache ich mich also daran, den stählernen Stöpsel aus ihrem Po zu ziehen. Als ich bemerke, dass sich dies relativ leicht bewerkstelligen lässt, frage ich mich innerlich, ob sie vielleicht schon Übung mit derlei Utensilien gesammelt hat.  Bei dem, was nun kommt, wäre es ihr zu wünschen. 

Nachdem ich also den Plug in den unreinen Behälter neben dem Stuhl abgelegt habe, öffne ich eine Schublade unterhalb der Sitzfläche und entnehme hieraus einen blank polierten, etwa 25 Zentimeter langen Metallstab, der an beiden Enden kugelförmig abgerundet ist. Von Gloria unbemerkt, ist unterhalb der erwähnten halbkreisförmigen Aussparung an der Sitzflächenkante des Untersuchungsstuhls eine Metallöse angebracht. Diese kann nach oben geklappt und arretiert werden. Was entsteht, ist eine feststehende Metallschlaufe auf Höhe ihres Anus. 

Nachdem ich sowohl auf den im Licht der OP-Lampe glänzenden Metallstab, als auch an Glorias Anus sorgfältig Gleitmittel appliziert habe, führe ich also eben jenen Stab durch die metallische Schlaufe. Als er den Anus berührt, sage ich nur kurz: „schön locker lassen!“ und schiebe den Stab langsam in das Rektum vor. Nicht zu weit, denn es entsteht eine starre Verbindung und eine Verletzung des Rektums hätte außerordentlich unerwünschte, ja sogar äußerst gefährliche Folgen. Erst jetzt dürfte es meiner zwischenzeitlich fast schon frech gewordenen Patientin dämmern, dass ich sie auch ganz ohne Riemen fest auf dem Stuhl fixieren kann. 

„Ich würde dir nicht raten wollen, dich ruckartig zu bewegen.“, meine ich warnend. „Wie ist das jetzt? Buchstäblich aufgespießt zu sein vom stählernen Stab deines Arztes?“ 

„Wie haben Sie…“ doch nachdem ich alle Schraubgewinde festgezogen habe, wird ihr das Ausmaß der Bewegungseinschränkung wohl erst richtig bewusst. Mit großen Augen der Verwunderung liegt Gloria nun stocksteif auf meinem Untersuchungsstuhl.

Prüfend lasse ich meinen Blick über Patientin und Situs schweifen und bin abermals mit meinem Werk sehr zufrieden. In der gleichen Schublade befinden sich unter anderem auch diverse Spekula, wobei ich mich für eines nach Collin der Größe M entscheide. Nachdem ich einmal kurz über die stark erigierte Klitoris meiner Patientin gestriffen bin und gleichzeitig auch festgestellt habe, dass sich am Grad der Erregung nichts Nennenswertes geändert hat, führe ich das Spekulum zügig mit den Worten „ich werde dich jetzt für die Einmalkatheterisierung vorbereiten!“ in sie ein. 

Von Seiten Glorias höre ich ein sehr gedehntes und lüsternes Stöhnen, als das kalte Metall immer tiefer in ihre feuchte Scheide vordringt. Vorgewärmt war es jedenfalls nicht und an ein vorheriges Anfeuchten muss in Anbetracht der Gegebenheiten auch nicht gedacht werden, zumal es größenmäßig gut passabel ist. Aus seiner fachlichen Expertise weiß der Professor allerdings, dass man bei dieser Art Spekulum lieber einmal eine etwas kleinere Größe wählen sollte. In diesem Augenblick kommt mir in den Sinn, welch verstörendes Bild sich einem Außenstehenden Dritten, würde er jetzt durch die Türe treten, bieten müsste. Ein wahrlich interessanter Gedanke, der mir ein verstohlenes Lächeln ins Gesicht zaubert, den ich aber sogleich auch wieder beiseiteschiebe. 

Nachdem ich das Spekulum sauber auf die Portio eingestellt und gleichzeitig durch die sich nach lateral bewegenden Blätter die Urethramündung visualisiert habe, kann ich einfach nicht anders und lege meine linke Hand auf das Schambein meiner Patientin, um die Haut ein wenig nach kranial zu ziehen. Positiver Nebeneffekt hierbei ist, dass die schützende Vorhaut der Klitoris nunmehr auch zurückgezogen ist. Der geschwollene Knopf liegt so gar nicht unschuldig frei und inspiriert mich dazu, ihn mit vorsichtigen, aber rhythmisch oszillierenden Bewegungen zu stimulieren. Während ich das mache, höre ich wie aus der Ferne Glorias atemloses Stöhnen. Ihr After, der den sie fixierenden Metallstab umschließt, verkrampft und entspannt sich im Rhythmus meiner Manipulationen an der Klitoris. 

Ihr völlig weggetretener Blick lässt erahnen, welch mächtige Wallungen ihren hübschen Körper wohl nun durchfahren. 

Gestammelt, nahezu unverständlich, treten Wortfetzen aus Glorias Mund. „K… K… komme…“ höre ich, als ich plötzlich aufhöre, sie zu stimulieren. Denn dass sie jetzt zum Höhepunkt kommt, will ich noch nicht. Während sie noch völlig atemlos und verschwitzt daliegt und nach Luft ringt, bedeute ich ihr bereits mit ruhigen, aber zielstrebig ausgesprochenen Worten: „wir wollen mit der Entleerung der Blase beginnen.“ Neben der hölzernen Kommode an der Wand steht ein Rollwagen aus Edelstahl mit verschlossenen Einschüben. Im obersten Einschub liegt grundsätzlich ein vollständiges Katheterset und farblich nach Größe markierte, steril verpackte Einmalkatheter. 

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