Die tachykarde Patientin

Vorwort: Diese Medfet-Story handelt vom ehrenwerten Prof. Dr. med. Magnus Herzfeld und der aufgeweckten Krankenschwester Gloria. Eine vorerst zufällige Begegnung führt zu einem von Gloria eingefädelten Wiedersehen. Doch der Professor durchschaut schnell, dass „seine Patientin“ ihn unter falschem Vorwand in seiner Privatordination aufgesucht hat…
Diese Geschichte wird immer aus zwei Perspektiven geschildert, wobei ich selbstverständlich Glorias Part übernehme. Mein lieber Co-Autor, der hier „Der Professor“ genannt werden möchte, schreibt aus der Sicht strengen Doktors.
Wir planen die Geschichte in mehrere Abschnitte zu gliedern und an jedem Sonntag im Advent einen Teil zu veröffentlichen.
Wir wünschen Euch viel Spass beim Lesen und freuen uns natürlich über Feedback!
 
Keep it kinky,
Lana & „Der Professor“
 

Der Professor

Es klingelt an der Türe. Am Schreibtisch meines gediegen eingerichteten Arbeitszimmers sitze ich über Literatur und Akten gebeugt, nur das Licht der Schreibtischlampe aus Messing und der Bildschirm des PC tauchen den Raum in sanftes Licht. 

Wer wird denn so spät noch kommen? Habe ich schon wieder einen Termin vergessen? …um diese Uhrzeit? Der Blick auf die Uhr verrät mir, dass es bereits 9 Uhr am Abend ist. Eher mürrisch als motiviert erhebe ich mich also aus meinem ledernen Stuhl und laufe in Richtung Eingangstür. Den ansonsten obligaten weißen Eppendorfer Visitenmantel, quasi die Reverenz an längst vergangene Tage der Medizin, hatte ich an jenem Abend längst auf den Bügel an der Garderobe gehängt. 

Als ich die Tür erreiche und diese öffne, erblicke ich Gloria. Wir haben uns zwei Tage zuvor am Flughafen kennengelernt. Uns beide ereilte das gleiche Schicksal, indem wir im gleichen Café auf unseren erneut verspäteten Rückflug nach Hause warten mussten und kamen dabei schnell ins Gespräch. Dass wir beide medizinischen Hintergrund haben, stellte sich schnell heraus. Und dass die Kombination aus patenter Krankenschwester und erfahrenem Arzt im Beruf Goldwert ist, war die Quintessenz des guten Gesprächs. 

Noch ein paar Mal habe ich seither an diese Begegnung denken müssen, an deren Ende ich ihr eine Visitenkarte von mir aushändigte.

„Prof. Dr. med. Magnus Herzfeld, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Privatsprechstunde nach besonderer Vereinbarung“ sowie eine Adresse und Telefonnummer in unserer beider Heimatstadt waren darauf gedruckt.

„Gloria? So bald hätte ich aber nicht mit einem Wiedersehen gerechnet“ entgegne ich mit einem überraschten Lächeln im Gesicht. Noch während ich mich frage, was sie wohl zu mir führt, antwortet sie: „möchten Sie mich nicht herein bitten?“ 

„Aber sicher. Kommen Sie.“ Ich weise ihr den Weg in die abgedunkelte Praxis. Nur das Licht am Ende des Korridors, im Sprechzimmer ist zu sehen. 

Schon während ich meinen unverhofften Besuch in Richtung des Lichts dirigiere, frage ich, was der Grund des zweifelsohne angenehmen Besuches ist. 

„Ich fühle mich unwohl, Herr Professor. Bereits seit der Rückkehr. Ich habe wenig Appetit und vor allem habe ich den Verdacht, dass eine tachykarde Herzrhythmusstörung vorliegt“, sagt Gloria etwas außer Atem und in betont medizinischer Nomenklatur. Inzwischen haben wir das Sprechzimmer erreicht und ich schalte das Licht an der Decke ein, was es mir ermöglicht, meine Patientin besser sehen zu können. Tatsächlich hat mich meine Erinnerung nicht getäuscht. Auch jetzt, da sie, wie sie sagt, etwas angeschlagen ist, stellt sie eine sehr attraktive Persönlichkeit dar. Ein Mensch mit selbstbewusster Ausstrahlung, wie man sie heutzutage immer seltener trifft. 

Das Sprechzimmer ist sehr gediegen eingerichtet. Nicht altmodisch, aber nicht wie die üblichen Arztpraxen. Viel dunkles Holz. Der Geruch von Leder und Desinfektionsmittel liegt in der Luft. Die Wände, die sonst immer mit anatomischen Bildern geschmückt werden, sind hier fast durchgehend mit Fachliteratur in Regalen bestückt. Es sieht eher aus wie in einer altehrwürdigen Universitätsbibliothek. Nur eine Untersuchungsliege und ein Tisch mit diversen eindeutig medizinischen Gegenständen erinnern daran, dass sich der Besitzer der Räumlichkeiten beruflich der Heilung Kranker verschrieben hat. 

Das kecke, geheimnisvolle Blitzen in Glorias Augen aber lässt in mir den klammheimlichen Verdacht keimen, dass es sich bei ihrer Verdachtsdiagnose eher um ein vorgeschobenes Argument handeln könnte. Während ich sie ansehe und quasi automatisch zum Stethoskop greife, als ob es mir mit naturwissenschaftlicher Präzision Auskunft über diese Frage geben könnte, bitte ich Gloria, auf der Liege Platz zu nehmen. Die Patientin sieht augenscheinlich vollkommen gesund aus. Kolorit der Haut völlig normal. 

„Sie sagen also, dass sie eine hohe Herzfrequenz haben. Kommt das oft vor? Nehmen Sie Medikamente? Irgendwelche Schmerzen oder Probleme beim Atmen?“

„Nein nicht oft. Nicht ohne Grund. Und Medikamente nehme ich auch nicht.“, lautet die Antwort. 

„Nun dann wollen wir mal sehen“, noch während ich das sage, greife ich nach Glorias Handgelenk und palpiere den radialen Puls. 

„Also 100 als Puls ist schon ein bisschen schnell. Und das haben Sie seit ihrer Rückkehr?“ 

Verlegen senkt Gloria den Blick und antwortet: „präzise gesagt, seit unserer Begegnung im Café in Frankfurt.“ 

Als ob sich der Verdacht, den ich aus versierter Expertise auch vorher bereits hatte, nun vollends bestätigt hätte, macht sich in mir ein kleines, aber merkliches Triumphgefühl breit. Dennoch ist mir klar, dass es sich auch um ein Symptom pathologischer Genese handeln könnte, weshalb ich aus Gründen der Sorgfalt beschließe, die Patientin abzuhören. 

Obwohl kardiologisch nicht überaus bewandert, möchte ich sehen, ob auskultatorisch über dem Herzen Auffälligkeiten bestehen und bitte die Patientin, sich obenrum bis auf den BH zu entkleiden, damit ich sie abhören kann. Noch während ich Gloria mit dem kühlen Stethoskopkopf abhöre, kommt mir spontan der Gedanke in den Kopf, dass ich ihren Puls nur zu gerne femoral getastet hätte, sodass ich vermutlich einen geheimnisvoll verklärten Blick in meinen Augen haben dürfte. 

Auf eine ganz besondere Art fühle ich mich zu ihr hingezogen. 

„Sie können Ihre Bluse wieder anziehen. Es scheint auf den ersten Blick nicht viel zu geben, was auf einen ernsten Hintergrund ihres Leides schließen lässt. Es lässt sich objektiv nichts finden.“, bemerke ich kritisch. 

Und füge hinzu: „im Übrigen gehört es sich so gar nicht, dass eine fachlich adäquat ausgebildete Krankenschwester damit um diese Uhrzeit zum Arzt kommt. Denn der muss ja schließlich für wirklich Kranke da sein!“ 

Schließlich bremse ich meinen gewiss spielerisch vorgebrachten Unmut etwas ein und besinne mich darauf, dass Fieber auch ein Grund für die Erhöhung der Herzfrequenz sein kann. Mit strenger Miene, aber dennoch einfühlsamer, für Außenstehende vielleicht sogar zärtlicher Motorik fühle ich also zunächst an Glorias Unterarm und Stirn, ob sie sich besonders warm anfühlt. Dabei bleiben mir die in offenbarer Aufregung erröteten Wangen natürlich auch nicht verborgen. Im Augenblick, da ich ihre weiche Haut so sanft und in Sorgfalt berühre, fühle ich deutlich, wie mich diese Frau offenbar zu erregen vermag. 

So drehe ich mich also um und gehe zum Rollwagen neben der Liege. Neben den üblichen internistisch-diagnostischen Utensilien stehen in einem drauf befindlichen Glas mehrere gläserne prismatische Fieberthermometer. Nach einem von ihnen greife ich und schüttle die Quecksilberskala bis unter die 35-Grad-Marke herunter. 

„Aber die Temperatur messen wir jetzt noch. Denn das könnte schließlich auch noch eine Ursache für die Tachykardie sein. Legen Sie sich auf den Rücken.“ Mit festem Griff an der Schulter bugsiere ich meine Patientin mit dem Rücken auf die Liege. 

„Ja, Herr Professor“, antwortet Gloria schicksalsergeben und sichtlich eingeschüchtert. Bei der Berührung ihrer Schulter zieht sie hörbar die Luft tief ein und blickt mit großen Augen auf das Thermometer in meiner Hand. Als ob sie sich sicher wäre, dass oral gemessen wird, öffnet sie ungefragt den Mund. 

„Oh nein, liebe Gloria. Jetzt will ich es genau wissen. Wir messen natürlich rektal.“, meine ich mit einem überlegenen Lächeln im Gesicht. Mit großen, verschreckten und gleichzeitig faszinierten Augen sieht Gloria mich an und entgegnet kleinlaut: „muss das denn wirklich sein? Nur bei pädiatrischen Patienten macht man das.“ 

Daraufhin verfinstert sich mein Blick, sodass ich nurmehr streng und etwas fester antworte: „es wird rektal gemessen. Und im Übrigen lautet die einzig richtige Antwort der Patientin ‚jawohl, Herr Professor‘ – hast du das verstanden?“ 

Ich glaube, den Augenblick, an dem ich mit ihr zum „Du“ übergehe, hätte sich Gloria gewiss anders vorgestellt. Noch während ich die letzten Silben spreche, greife ich an den Rock meiner Patientin und schlage ihn nach oben, bevor ich gekonnt den Slip und die dunkle Strumpfhose bis zu den Kniekehlen herabziehe. Gloria ist jetzt vom Mons Pubis abwärts nackt. Nur ein knalliges Tattoo in der Leiste verdeckt jetzt ihre ansonsten glattrasierte Nacktheit. Beim Anblick der beiden tätowierten frechen Früchtchen muss ich unwillkürlich schmunzeln, passt es doch offensichtlich so wunderbar zur geistigen Haltung meiner erkennbar etwas unerzogenen Patientin. 

Ohne Kommentar, wohl aber quittiert durch die feuerroten Backen der verlegenen Gloria, hebe ich mit sicherem Griff ihre Beine an und beuge mich nach vorne, um besseren Blick auf den Situs zu haben. Es präsentiert sich mir das entblößte Geschlecht und der Anus meiner Patientin. Mein geübter Blick bestätigt den ursprünglichen Verdacht: die eindeutigen physiologischen Anzeichen hochgradiger sexueller Erregung Glorias sind glitzernd im Licht sichtbar. 

„Sind wir etwa etwas aufgeregt?“, frage ich diabolisch lächelnd. Während ich beschließe, das Thermometer mittels natürlicher Lubrikation anzufeuchten, indem ich zweimal entlang der sichtlich feuchten Labien streife, ehe ich es mit den Worten „so geht es doch gleich viel leichter“ tief in das Rektum meiner inzwischen wortlosen Patientin einführe. Nur ein leises Keuchen entweicht ihr, als das kühle Glas in ihr leicht bewegt wird, damit die Skala für mich besser lesbar ist. 

Während ich die Beine nach oben halte und den Anstieg der Quecksilbersäule beobachte, kann ich vom Slip, welcher nun nahe meines Gesichts in Glorias angewinkelten Kniekehlen hängt, den Duft ihres erregten Geschlechts wahrnehmen. Wenn man sonst davon spricht, dass man einen Menschen buchstäblich ‚nicht riechen‘ kann, dann trifft hier definitiv das Gegenteil zu. Ich mag, wie Gloria an ihrer intimsten Stelle riecht. Und für Frauen, deren Duft mir gefällt, hatte ich ohnehin schon immer eine Schwäche. 

Während der Messwert bei 37,4 stagniert, eröffne ich – von dem mir dargebotenen ebenfalls sehr erregt – meiner vor Scham schweigenden Patientin, dass wohl auch kein Fieber vorliege. 

Woraufhin ich das Thermometer aus ihr ziehe und es mit betont theatralischer Geste zum Ablesen ins Licht der Deckenlampe halte. 

„Sieht ganz danach aus, als ob du tatsächlich geschwindelt hast…das wird nicht ohne Konsequenzen bleiben!“

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