On the ninth day of Christmas

…my true love gave to me…

Nach der Spritze, dem Thermometer im Po, einem Einlauf, einem Zäpfchen, fünf Schlägen mit einem Mistelzweig, einem harten Quickie, dem Überraschungsbesuch von Sr. Tessa und Dominiks Verrat war Lanas Behandlung noch immer nicht vorbei.

Sr. Tessa hatte die Infusion in der Zwischenzeit schon fertig hergerichtet, als Lana sie fragte: „was genau ist da alles drinnen?“. „Das ist mein Äquivalent einer speziellen Vitamininfusion, im englischen Sprachraum auch bekannt als „banana bag“. Die wird dich wieder ordentlich auf die Beine bringen“ erklärte Tessa und zwinkerte dabei ihrer Freundin aufmunternd zu. Lana hatte sich zwischenzeitlich ein frisches Nachthemd angezogen und sich wieder nieder gelegt. Dominik saß in der Mitte vom Bett, um Lana beistehen zu können und um Tessa genug Platz zum Arbeiten zu lassen. Außerdem konnte er sie so besser festhalten, falls sie sich zu wehren begann. Und das würde sie sicher tun.

Angespannt lag Lana auf dem Rücken, den linken Arm bereits frei gelegt und ausgestreckt. Schon jetzt krallte sie ihre rechte Hand in Dominiks Unterarm. Sie wollte es sich gerade anders überlegen, als Tessa mit einem nassen, kalten Tupfer über Lanas Ellenbeuge wischte. Blitzschnell reagierte Dominik und drückte Lanas Arm fest auf die Matratze. Er war kräftig genug, auch ihren Oberkörper auf der Matratze fixiert zu halten. Einzig ihre hübschen Beine strampelten noch wild herum. „Lana wenn du nicht still hältst, könnte es sein, dass ich daneben steche und wir die ganze Prozedur wiederholen müssen.“, warnte die Krankenschwester ihre störrische Patientin. „Das willst du doch sicher nicht“. Lana schüttelte stumm ihren Kopf. „Und wenn du jetzt stattdessen zu schreien beginnst, muss ich dich leider knebeln“, vervollständigte Tessa ihr Warnung, untermalt mit einem unschuldigen Lächeln. Doch Lana traute es Tessa absolut zu, dass sie von ihr bei Bedarf auf diese Art zum Schweigen gezwungen werden würde. Langsam wurde ihr auch wieder ein bisschen übel und deswegen wollte sie es auf keinen Fall riskieren, irgendetwas in den Mund gestopft zu bekommen.

Während Lana weiterhin von ihrem starken Mann festgehalten wurde und mit ihren Krallen seine Haut zerkratzen, spannte Sr. Tessa gekonnt die Haut über einer geeigneten Vene und setzte zum Stich an. Lana versuchte noch ein letztes Mal wegzuzucken, doch mit vereinten Kräften konnte sie von den beiden anderen überwältigt werden. In einem Zug hatte die erfahrene Krankenschwester die Venenverweilkanüle gelegt und fixiert. Als nächstes schloss sie die Infusion an den Zugang an. Obwohl Lana noch immer die Augen fest geschlossen hielt und die Zähne zusammen biss, ließ ihre Anspannung langsam nach. Die Vitamininfusion begann ihre Reise durch Lanas Venen, als diese plötzlich merkte, dass sie dringend zur Toilette gehen musste.

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