Schneewittchen und die 7 WE-Zwerge

…Als es ganz dunkel geworden war, kamen die sieben Zwerge, die in dem Häuschen wohnten, von ihrer Arbeit nach Hause. Als sie die Kerzen angezündet hatten, sahen sie, dass jemand in ihrem Häuschen gewesen war. „Wer hat auf meinem Gynstuhl gesessen?“ rief der erste Zwerg. „Wer hat meine Klistierbirne benutzt?“ rief der zweite. „Wer hat mit meinem Thermometer gemessen?“ rief der dritte. „Wer hat eines von meinen Zäpfchen genommen?“ rief der vierte. „Wer hat meine Spritze benutzt?“ rief der fünfte. „Wer hat mein Stethoskop genommen?“ rief der sechste. „Wer hat von meinem Rizinusöl getrunken?“ rief der siebente Zwerg.Sie liefen zu ihren Bettchen und gleich rief wieder der erste: „Jemand hat in meinem Bettchen gelegen.“ „In meinem auch, in meinem auch!“ riefen der zweite, dritte, vierte, fünfte und sechste Zwerg gleichzeitig. Der siebente aber fand in seinem Bettchen Schneewittchen. Er winkte den anderen und alle bestaunten sie das wunderschöne Mädchen.

„Wie schön sie ist“ sagte der erste Zwerg. „Wunderschön!“ sagten der zweite und dritte. „Wir müssen leise sein“ sagte der vierte. „Löscht die Kerzen aus“ sagte der fünfte. „Wir dürfen sie nicht aufwecken. “ sagte der sechste Zwerg.

Als Schneewittchen am nächsten Morgen erwachte und die sieben Zwerge sah, war sie erst furchtbar erschrocken. Als sie aber merkte wie freundlich sie waren, erzählte sie ihnen ihre traurige Geschichte. „Kannst du Klistiere verabreichen?“ fragten die Zwerge. „Und Zäpfchen aus Kakaobutter herstellen? Und Abhören? Und vielleicht ein bisschen BDSM?“ Schneewittchen nickte. „Dann musst du bei uns bleiben und dich gut um uns kümmern.“

Sieben Jahre lang hatte die böse Königin ihren Spiegel nicht mehr befragt. Aber eines Abends stellte sie sich wieder vor den Spiegel und sprach: “Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?“ und der Spiegel antwortete: “Ihr, Frau Königin seid die Schönste hier, aber Schneewittchen hinter den Bergen bei den sieben WE-Zwergen ist noch tausendmal schöner als Ihr.“ „Was ist denn WE?“ wollte die Königen wissen. „Ach, davon versteht Ihr nichts.“ gab der Spiegel zurück.

Am nächsten Morgen mischte sie Gift in rote Farbe und bemalte damit einen grünen Apfel. Sie verkleidete sich als alte Frau und ging zu dem kleinen Häuschen. „Äpfel, schöne rote Äpfel!“ rief sie und klopfte an die Türe. Schneewittchen schaute aus dem Fenster und sagte: “Ich darf niemanden herein lassen, die Zwerge haben es mir verboten.“ Die Königin holte den Apfel aus dem Korb und schnitt ihn in zwei Hälften. „Hier, ich schenke dir eine Hälfte, für dich die rote und für mich die grüne.“ Der Apfel sah so appetitlich aus, dass Schneewittchen nicht widerstehen konnte. Sie nahm einen Biss und fiel wie tot zu Boden. Boshaft lachte die Königin.

Als die Zwerge abends nach Hause kamen und Schneewittchen auf dem Boden liegen sahen, begannen sie sofort mit Erste Hilfe-Maßnahmen. Doc übernahm das Kommando. Bashful sollte den Puls fühlen, aber er war zu schüchtern um dem schönen Schneewittchen so nahe zu kommen oder es gar zu berühren. Also musste Sneezy für ihn einspringen. Vorsichtig tastete er an Schneewittchens schönem, weißen Hals. „Hatschi-hatschi“ überkam es ihn. Trotzdem meinte er einen schwachen, unregelmäßigen Puls gefühlt zu haben. „Aber sie atmet nicht mehr!“ stellte Sneezy traurig fest. „Sleepy, fang sofort mit Mund-zu-Mund Beatmung an!“ ordnete Doc an. Doch Sleepy rührte sich nicht vom Fleck. Sogar im Stehen fielen ihm die Augen zu. „Also gut, ich mach’s!“ meldete sich Grumpy, der diesen armen Stümpern nicht weiter zusehen konnte und begann Schneewittchen zu beatmen. „Wir müssen ihr Adrenalin spritzen, sofort! Das machst du, Dopey!“ befahl Doc. Dopey zog das Medikament mit einer Nadel in eine Spritze auf, doch er konnte keine geeignete Vene mehr finden. Also schob er ihr Kleid samt voluminösen Unterrock hinauf und die lange gerüschte Unterhose nach unten. Er hatte ihr blankes, wohlgeformtes Gesäß vor sich. Auch an dieser schönen Stelle, war ihre Haut weiß wie Schnee. Mit einem Wisch desinfizierte er den linken äußeren Quadranten und jagte ihr die Spritze rein. Er drückte den Kolben, bis sich die Spritze bis zum Anschlag geleert hatte. Doc schlich sich an Schneewittchens schönes Hinterteil heran und zückte ein Fieberthermometer, natürlich aus Glas. Er hatte keine Vaseline im Haus, so musste er die Spitze mit ein wenig Spucke benetzen. Behutsam führte er ihr das Thermometer ganz tief ein. In der Zwischenzeit hatte Happy sich sein Stethoskop geschnappt und lauschte seelig an Schneewittchens Brust. Erst als Doc die rote Apfelhälfte am Boden liegen sah, erkannte er die Situation. „Wir müssen eine Nottracheotimie machen, ein Stückchen Apfel steckt ihr im Hals!“ „Aber wer, wir sind doch alle nur WE-Zwerge!“ rief einer von ihnen.

Zufällig kam gerade ein junger Doktor auf einem weißen Ross zu dem kleinen Häuschen. Durch das offene Fenster konnte er hören, was da drinnen vorsich ging. So trat er über die Schwelle. Doc erzählte ihm, was passiert war. Unglücklicherweise hatte der Doktor seine Tasche nicht dabei, also auch kein Tracheotomie-Set. Doch der Doktor hatte eine Idee. Rasch hob er das zarte Schneewittchen vom Boden auf und packte es von hinten. Dabei fiel jedoch das Glasthermometer auf den Boden und ging zu Bruch. Happy war untröstlich. Der junge Doktor wandte den Heimlich-Griff an, um so das Stückchen Apfel zu Tage zu bringen. Es gelang ihm nicht sofort, er musste es wieder und wieder tun. Erst beim siebenten Mal flog das Apfelstückchen in hohem Bogen durch die Luft. Schneewittchen begann fürchterlich zu husten und wusste zu nächst gar nicht was passiert war.

Der junge Doktor nahm sie auf seinem Ross mit und führte sie in die Welt der weißen Erotik. Und wenn sich nicht gestorben sind, so vollziehen sie noch heute Breathplay und Doktorspielchen in ihren edlen Kämmern.


Ende

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