Soccer Mom Goes hunting – Here I Go again

Soccer Mom goes Hunting

Seit letztem Sommer hatten Single-Dad und ich uns kaum noch gesehen. Wenn, liefen wir uns nur zufällig über den Weg. Hin und wieder in der Schule unserer Kinder, gelegentlich im Supermarkt oder im Café um die Ecke. Wir wechselten immer nur höfliche Grußfloskeln und jeder ging seiner Wege. Im vergangenen Mai schickte er mir eine Nachricht und wollte wissen, wies mir denn so ginge. Er merkte an, dass wir uns auch schon lange nicht gesehen hatten. Ich überlegte, ob ich ihm überhaupt antworten sollte, schließlich hatte er den Kontakt zwischen uns abgebrochen. Letztendlich schrieb ich ihm zurück, freundlich jedoch distanziert.

Zwei Wochen später trafen sich mein Mann Dominik und Single-Dad zufällig im Freibad, als sie mit den Kindern dort waren. Ich musste leider arbeiten. Als die Kinder außer Hörweite waren, kam Single-Dad auf Dominik zu. „Na, deine Frau mag mich wohl nicht mehr, sie schreibt mir nicht mehr zurück“. Entspannt lehnte Dominik zurück und erwiderte ganz locker: „In das externe Liebesleben meiner Frau mische ich mich nicht ein, das musst du wohl mit ihr persönlich klären.“ Nachdem Dominik mir von diesem Zusammentreffen erzählt hatte, kochte ich vor Wut. 

Praktischerweise lief ich nur wenige Tage später Single-Dad im Café ums Eck über den Weg. An diesem Tag sah ich einfach toll aus und fühlte mich super. Ich trug einen kurzen, engen Jeansrock, dazu ein schwarzes Tanktop und meine hohen, jedoch bequemen Espadrilles. Ich fühlte mich sexy und selbstsicher. Noch dazu war ich gerade am Rückweg vom Frisör, besser hätte es nicht sein können. Selbstbewusst stöckelte ich auf Single-Dad zu und blieb neben seinem Tisch stehen. „Darf ich mich kurz setzen?“ Überrascht sah er von seinem Laptop auf. „Klar, du darfst immer“, antwortete er und sah mich verschmitzt an. Ich nahm ihm gegenüber Platz. Die Kellnerin kam zu uns und fragte, ob ich etwas bestellen wollte. „Nein danke, ich bleibe ohnehin nicht lange“, sagte ich ganz nonchalant und fühlte mich wie eine Leinwand-Diva, als ich mir dabei meine neue Michael Kors-Sonnenbrille hochschob, damit mir meine Haare nicht ins Gesicht fielen. „Wenn dir etwas nicht passt, kannst du es mit mir persönlich besprechen und brauchst dich nicht bei meinem Mann ausheulen“, zischte ich ihn an. Ich gab ihm noch keine Gelegenheit zu antworten und fuhr fort: „Außerdem hast du den Kontakt zwischen uns abgebrochen. Ich bin nicht auf Revanche aus, aber ich habe es bei Gott nicht nötig, dir oder einem anderen Mann hinterher zu laufen. Alles klar so weit?“. Verblüfft starrte er mich an. Kleinlaut gestand er mir, dass er sich letzten im Sommer ein bisschen in mich verknallt hatte und mit der Situation und der Tatsache, dass ich in einer offenen Ehe lebte, nicht umgehen konnte. Ich hatte das zwar geahnt, aber nicht damit gerechnet, diese Worte ehrlich ausgesprochen aus seinem Mund zu hören. Er meinte, er wäre seitdem zu der Erkenntnis gekommen, dass es für ihn zur Zeit als Single-Dad leichter war, Sexdates zu bekommen, als eine Frau für eine Beziehung zu finden und deswegen wollte er ab jetzt lieber Spaß haben, anstatt nach einer neuen Traumfrau zu suchen. Wir unterhielten uns noch kurz und irgendwie, übermannt von seinem Charme, stimmte ich einem neuen Date zu.

Kurze Zeit später hatte ich ein erotisches Foto-Shooting mit Harley, einem Fotografen, den ich auf joyclub kennen gelernt hatte, vereinbart. Nachdem dies erst das zweite Shooting mit Harley war, wollte ich unbedingt jemanden als Begleitung mitnehmen. Dominik war leider zum Babysitten für unsere Kinder verdonnert, da wir keinen Ersatz gefunden hatten. Da kam mir plötzlich eine Idee. Das Shooting sollte im Hotel Urania stattfinden und die Suite war für eine ganze Nacht gebucht…

Single-Dad war natürlich sofort Feuer und Flamme, als mein Bodyguard zu posieren.

Mit etwas Verspätung holte er mich von zuhause ab und wir machten uns auf in Richtung Hotel. Er war ein bisschen nervös, was ich wiederum ganz süß fand. Harley war schon vor uns da und empfing uns vor dem Eingang. Seinen Spitznamen trägt Harley meiner Meinung nach zu Recht, denn er sieht wie ein echter Biker aus: lange Haare, langer Bart, Lederhose, unzählige Ringe an beiden Händen, ein paar Tattoos und total locker und sympathisch.

Die beiden Männer kamen gut miteinander aus, was für eine angenehme Stimmung sorgte. Während ich mich im Badezimmer zurechtmachte, richteten Harley und Single-Dad alles für das Shooting her. Obwohl Single-Dad nicht ganz freiwillig zum Assistenten degradiert worden war, machte er seine Sache gut. Da die Fotos zumindest teilweise für meinen Blog gedacht waren, trug ich als erstes mein „sexy writer outfit“ bestehend aus einer weißen Bluse, einem schwarzen knielangen Bleistiftrock, Netzstrümpfen und roten High-Heels. Ich posierte auf dem Bett, Harley fotografierte wie verrückt und Single-Dad spielte gelangweilt mit seinem Handy. Nach etwa einer Stunde legten wir die erste Pause ein. Artiger Single-Dad befolgte natürlich das Rauchverbot in der Suite und ging nach unten, um zu rauchen. Harley verstand das Verbotsschild eher als eine Empfehlung oder gut gemeinten Ratschlag und tschickte ganz ungeniert zum Fenster raus.

In der dritten Pause und nach mehr als zwei Gläsern Prosecco erklärte mir Harley, dass er als professioneller Fotograf zwei Regeln befolgte: „Erstens, ich fange mir nie etwas mit meinen Models an und zweitens: Während eines Shootings trinke ich keinen Alkohol. Sein Statement untermalte er mit dem zügigen Leeren seiner Bierdose. Lachend entgegnete ich ihm, dass er wohl auch die erste Regel schon des Öfteren gebrochen habe, wohl wissend, dass auch er in einer offenen Beziehung lebte. Ganz unerwartet küsste er mich auf den Mund. Sein Bart kitzelte mich im Gesicht und sein Kuss schmeckte immer noch ein bisschen nach Bier. Eigentlich war Harley überhaupt nicht mein Typ und das, obwohl ich gar keinen bestimmten Typ Mann bevorzugte. Außer Ärzte. Aber von seinem Joyclub-Profil wusste ich, dass er Tantra praktizierte und das wollte ich unbedingt einmal ausprobieren. Außerdem konnte er gut küssen. Die Tatsache, dass ich bereits mehr als zwei Gläser Prosecco getrunken hatte und Single-Dad mehr Augen für potenzielle Tinder-Dates als für mich in heißen Dessous hatte, trug wohl auch dazu bei, dass ich Harleys Kuss erwiderte.

„Glaubst du, Single-Dad wäre für einen Dreier zu haben?“, fragte er mich ganz unerwartet. „Nein, eher nicht. Das haben wir schon versucht“, gestand ich ihm mit einem Augenzwinkern. 

In meinen silbernen High-Heels war ich mit ihm in etwa auf Augenhöhe. In meinem schwarzen Spitzenbody kam ich mir mehr nackt als angezogen vor. Harley drückte mich auf den Fauteuil hinter mir. Ich lehnte mich zurück und Harley zögerte keine Sekunde, um vor mir auf die Knie zu gehen. Ich war bereits vom Shooting, also dem Räkeln in sexy Dessous, umgeben von Testosteron und benebelt vom Alkohol schon ganz feucht zwischen meinen Beinen. Er sog meinen Duft ein und begann mich durch den Spitzenstoff mit seiner Zunge zu verwöhnen.

Plötzlich hörten wir umständliches Hantieren an der Zimmertür und Single-Dad kam herein. Harley und ich hatten uns, so gut es ging, gefasst. Ich saß mit übereinandergeschlagenen Beinen auf dem gut gepolsterten Lehnsessel und Harley justierte die Beleuchtung im Raum. Single-Dad nahm wieder in seiner Ecke Platz und zückte sofort sein Handy. Wenn ich wollte, dass heute noch irgendetwas Aufregendes passierte, müsste ich wohl die Zügel selbst in die Hand nehmen.

Mein nächstes Outfit war ein schwarzes, mattes Latexkleid, extrem eng anliegend mit einem eingearbeiteten Choker aus schwarzer Spitze. Das Kropfband wurde im Nacken mit zwei winzigen Knöpfen geschlossen. Ich schlüpfte in das Kleid und bat Single-Dad die zwei kleinen Knöpfe für mich zu schließen. Er ließ sein Handy zurück, oh, welch ein Wunder und bemühte sich, mir zu helfen. Mit seinen großen Händen gelang es ihm nicht auf Anhieb. Während ich meine langen Haare mit einer Spange fixierte, lehnte ich mich leicht gegen seinen Oberkörper. Meinen Kopf legte ich an seine Schulter. Zärtlich begann er meinen Hals zu küssen. Na endlich! Ich drehte mich zu ihm um, konnte ihm jedoch nur einen flüchtigen Kuss entlocken. Besser als nichts. Er schloss die zwei Knöpfe und das Shooting ging weiter. 

Harley hatte schließlich die geniale Idee, Single-Dad in ein Foto einzubauen. Wohl gemerkt, nur seinen Unterarm. Er sollte eine Peitsche im Vordergrund des Bildes halten und im Hintergrund wäre mein Po zu sehen, der ehrfürchtig den ersten Hieb erwartete. Das schien Single-Dad wirklich Spaß zu machen und er taute ein wenig auf. Spielerisch versuchte er, mir eins mit der Peitsche zu verpassen, aber er hatte unterschätzt, dass es dafür ein wenig Übung brauchte.

In der nächsten Pause waren wir alle schon am Verhungern und Single-Dad bot an, etwas vom Burger-Laden in der Nähe zu holen. Ich war einverstanden, das würde auch das vierte und fünfte Glas Prosecco aufsaugen. Kaum war er aus der Tür, fiel Harley über mich her. Er tauchte zwischen meinen Schenkeln ab und machte dort weiter, wo er vorhin aufgehört hatte. Qualvoll langsam liebkoste er meine Perle und ließ mich lustvoll leiden. Er zückte meinen Analplug aus Metal, der am Ende mit einem Herz aus türkisfarbenem Glas verziert war. Ohne zu Fragen steckte er mir den Plug in den Mund. Willig gehorchte ich und befeuchtete den Konus mit meiner Zunge. Geschickt setzte Harley den Buttplug an meinem Poloch an. Mit einem „schwups“ glitt das Sextoy mühelos in mich hinein und entlockte mir ein kehliges Stöhnen.

Single-Dad war schneller zurück, als gedacht und Harley ließ erneut von mir ab. Diesmal konnte ich ein Grinsen nicht unterdrücken, aber mein Begleiter schob meinen Gesichtsausdruck wohl eher auf die vielen Gläschen Prosecco.

Hastig biss ich zweimal von meinem Burger ab, bevor wir die nächste Fotoserie schossen. Nach ein paar sehr anspruchsvollen Posen brauchte ich unbedingt mehr von meinem Bacon-Cheeseburger. Doch leider hatte Single-Dad „aus Versehen“ meinen Burger verputzt. Im Nachhinein werde ich so wütend, wenn ich darüber nachdenke, aber mein armes, von Prosecco überschwemmtes Hirn, empfand das halb so schlimm und verbuchte das unter „Dinner canceling“.

Gegen Mitternacht war ich wieder nüchtern, müde und geil. Harley war hoch motiviert, eine Serie mit mir im Whirlpool zu schießen, aber das verschob ich auf ein anderes Mal. Nachdem er sein Equipment zusammen gepackt hatte, begleitete ich ihn noch auf seinen Wunsch nach unten. Im Lift wollte ich auf „E“ drücken, doch Harley packte meine Handgelenke und fixierte sie über meinem Kopf, während er mich gegen die Wand des Aufzugs drückte. Ich ließ es zu und genoss seine bestimmende Art mich zu küssen. Mit seiner freien Hand drückte er meine Kehle zu. Nicht zu stark und auch nicht zu zimperlich, genau richtig. Ruckartig setzte sich der Fahrstuhl in Bewegung und wir küssten uns, bis ein weiterer Hotelgast zustieg.

„Ma, du bist so a Liabe“ sagte er zum Abschied und küsste mich noch einmal lang und hingebungsvoll.

Zurück in der Suite hatte Single-Dad das Licht gedämpft und erwartete mich auf dem großen Doppelbett. Ich verschwand noch schnelI im Bad, um den Plug loszuwerden. Schließlich wollte ich Single-Dad nicht schon wieder überfordern. Ich legte mich zu ihm und genoss für einen Moment nur diese Stille. Eine Weile lagen wir nebeneinander und unterhielten uns. Schließlich machte ich den ersten Schritt und beugte mich über ihn, um ihn zu küssen. Schon da hätte ich merken müssen, dass es keine Chemie zwischen uns mehr gab, aber mein Urteilsvermögen war noch nicht ganz funktionstüchtig. Ich trug noch immer mein schwarzes Latexkleid und setzt mich rittlings auf meinen Bodyguard. Während ich seinen Hals küsste, öffnete ich die Knöpfe seiner Jeans. Entzückt nahm ich seine mir entgegenspringende Erektion zur Kenntnis. Das würde heute tatsächlich noch etwas laufen. Ich war so feucht, dass er mühelos in mich hineingleiten konnte. Rhythmisch bewegte ich mich auf und ab, mal schneller, mal langsamer. Single-Dad genoss die Show meiner tanzenden Brüste und ruhte seinen müden Kopf auf seinen Armen aus, ganz nach dem Motto zusehen und entspannen. Nach einer Weile lehnte ich mich mit meinem Oberkörper soweit nach hinten, dass ich mit meinen Händen seine Knöchel umfassen konnte. Single-Dad hatte nicht kapiert, dass dies eine Einladung war, sich um meinen Lustpunkt zu kümmern. Nach ein paar Minuten meinte er schließlich: „Du bist aber eine harte Nuss, ne?“ Ich hätte ihm auf der Stelle eine Ohrfeige verpassen sollen. Mit sarkastischem Unterton meinte ich nur: „Wie wär’s wenn du mal die ganze Arbeit machst?“ Wir wechselten die Position und nun war er oben. Immerhin konnte er mir ein leises Stöhnen entlocken, mehr aber auch nicht. Nach etwa drei Minuten verließen ihn sowohl seine Kondition als auch seine Manneskraft.

Wir ließen es einfach gut sein und ich wollte nur noch nach Hause. Dominik und ich hatten die Vereinbarung, dass wir nach unseren Dates nach Hause kamen und nicht auswärts schliefen. Ich sehnte mich nach meinem Mann, der mich stets vergötterte und zu jeder Tages- und Nachtzeit mit mir schlafen wollte und auch konnte. Es brauchte einiges an Überredungskunst, um Single-Dad in eine vertikale Position zu bringen, aber schließlich saßen wir wieder in seinem Auto. Auf halben Weg wurde mir plötzlich schlecht. Kam es vom Alkohol, von den zwei Bissen meines Burgers oder vom Fahrstil meines Chauffeurs? Vielleicht stieß mir auch nur seine Unart sauer auf. Auch wenn ihm gerne in sein Auto gekotzt hätte nach diesem Abend und miesem Date, so schaffte ich es trotzdem noch bis nach Hause. Single-Dad werde ich wohl für als Paradebeispiel für das Zitat:

Fuck me badly once, shame on you.

Fuck me badly twice, shame on me

Sex and the City, Samantha Jones, S6, E2

in Erinnerung behalten. 


ENDE

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