Strafe muss sein VI

Hier geht es zu Teil V…

Ich gab nach und legte meinen Kopf wieder auf dem weichen Kissen ab. Der Duft von Rosmarin, Melisse und Thymian erfüllte plötzlich den Raum. Im nächsten Augenblick spürte ich Martons starke Hände, die warmes Öl auf meinem Rücken verteilten. Er massierte meinen Nacken und löste die kleinen Verspannungen dort. Seine Hände wanderten zu meinen Schultern und anschließend meine Wirbelsäule entlang bis zu meinem Kreuzbein. Dann spürte ich sie wieder oben bei meinen Schultern. Marton hielt die ganze Zeit den Kontakt aufrecht. Nie gaben beide Hände gleichzeitig meinen Körper frei. Kräftig strich er immer wieder über meine eingeölte Haut und hörte kurz vor meinem Po auf, was mich langsam in den Wahnsinn trieb. Marton fuhr wieder meinen Rücken hinab, wich bei meinem Hintern seitlich aus und machte mit den Beinen weiter. Zuerst nahm er sich meine Oberschenkel vor und bemühte sich besonders, die Innenseiten zu bearbeiten, was mir ein lustvolles Stöhnen entlockte. Ich merkte, wie ich langsam feucht wurde. Ein unangenehmes Kitzeln lenkte mich von meiner aufkommenden Geilheit abrupt ab. „Hey lass das! Du weißt doch, dass ich an den Fußsohlen kitzelig bin!“, schmollte ich und hoffte, dass er sich nun wieder wichtigeren Körperteilen widmen würde. „Gott, deine Beine sind einfach ein Traum und deine Füße sind hinreißend. Ich kann nicht anders als…“ Im nächsten Moment spürte ich Marton an meiner großen Zehe knabbern. Es war irgendwie seltsam. Er wusste, dass ich mit Fußerotik nichts am Hut hatte und normalerweise akzeptierte er das auch. „Ich konnte mich einfach nicht beherrschen“, erklärte er entschuldigend und warf mir wieder sein umwerfendes Lächeln zu. Ich entgegnete ihm nichts. Wir beide vergaßen diesen etwas merkwürdigen Moment und Marton kümmerte sich wieder intensiv um meine Schenkel.

Sowohl meine Schamlippen als auch meine Klitoris waren deutlich angeschwollen und der Druck des Wassers von innen verstärkte dies zusätzlich. Lange konnte ich den Einlauf nicht mehr halten. Leichte Krämpfe machten sich bemerkbar, aber meine Neugier war größer. Was würde Marton als Nächstes tun?

Langsam forschend bewegten sich seine Finger immer weiter nach oben. Unwillkürlich spreizte ich meine Beine etwas auseinander. Mein Freund deutete dieses Signal richtig und teilte mit seinem Finger meine pulsierenden Labien. Zwei Finger tauchten tief in mich ein, während sich sein Daumen gegen meine Klitoris presste. Er begann mich innen zu massieren und sein Daumen klopfte leicht und rhythmisch gegen meinen Lustpunkt. Ich fühlte, dass ich bald meinen Höhepunkt erreichen würde. Doch Marton ließ plötzlich von mir ab. Er kam wieder näher an mich heran und flüsterte mir ins Ohr: „Deine ganzer Körper bebt unter meinen Händen und deine Bauchkrämpfe sind mir nicht entgangen. Es wird Zeit, auf die Toilette zu gehen.“

Vorsichtig half er mir auf. Im Stehen konnte ich nur noch die Beine kreuzen und meinen Po fest anspannen, damit kein Unglück geschah. Für mich war es immer wieder erstaunlich, wie gut Marton meinen Körper kannte und das obwohl wir erst seit ein paar Monaten ein Paar oder so was Ähnliches waren. Ihm war meine Anspannung nicht entgangen und so hob er mich schlichtweg auf und trug mich ins Badezimmer, wo er mich sanft abstellte. Ich wollte gerade die Badezimmertüre schließen, doch Marton versperrte mir den Weg. „Ich muss doch sicher sein, dass das Zuckerl wieder rauskommt.“ „Aber auf gar keinen Fall!“, protestierte ich. „Ich glaube, ich kann das gar nicht vor dir“ sagte ich zu Boden blickend und fühlte die Schamesröte auf meinen Wangen brennen. Doch der Drang wurde so unerträglich, dass ich mich schnell aufs WC setzte. Heroisch presste ich meine Pobacken zusammen und spannte meinen Sphinkter an. Dabei hielt ich mein Kinn stolz nach oben gereckt. Diesen Triumph würde ich Marton nicht gönnen. Obwohl ich fest entschlossen war, mich durchzusetzen, wollte mein Körper mir nicht länger gehorchen. Ein Wasserfall schoss aus mir heraus. Mein Bauch rumorte und die Geräuschkulisse war alles andere als romantisch. Ich sah Marton an und fühlte mich gedemütigt, erniedrigt und wünschte mir nichts sehnlicher, als ein (sauberes) Erdloch, in dem ich für immer versinken könnte.

Es war etwas Anderes, wenn er dominant über mich bestimmte. In vielerlei Hinsicht kam mir das auch zu Gute und seit ich ihn kannte, habe ich auch gelernt, loszulassen. Das konnte so befreiend und erfüllend sein. Aber die Situation, in der ich mich jetzt befand, war beengend und unbehaglich. Das alles widerstrebte meinem eigentlichen Ich und ich musste sofort hier weg. Mit einem deutlichen „Plopp“ rutschte auch das Pfefferminzbonbon in die Kloschüssel. Ich wischte mich schnell ab und betätigte die Spülung, bevor Marton noch auf die verrückte Idee kam, das Ergebnis des Einlaufes persönlich in Augenschein nehmen zu wollen. Einerseits zufrieden, andererseits ein wenig missbilligend sah er mich an. Ha! Also hatte ich seine Gedanken erraten und war ihm dieses Mal zuvor gekommen, schoss es mir durch den Kopf. Ich hatte das dringende Bedürfnis, mich wieder sauber zu fühlen. Also ging ich unter die Dusche und stellte das warme Wasser an. Mein finsterer Blick schien Marton zu genügen, mir nicht zu folgen. Das heiße Wasser tat gut. Obwohl ich die prasselnden Tropfen auf meiner Haut genoss, beeilte ich mich. Ich wollte nur noch zurück in meine eigene Wohnung.

Nur mit einem Handtuch bekleidet sah ich mich im Schlafzimmer kurz um. Mein Gefühl wollte mich dazu bewegen, irgendwelche Sachen einzupacken. Aber nichts von alledem hier, gehörte tatsächlich mir. Nicht der weiße Spitzentanga, die silberfarbenen High Heels oder der türkise Morgenmantel. Das waren alles Sachen, die Marton für mich gekauft hatte. Darüber konnte ich jetzt nicht nachdenken und so beschloss ich einfach, mein Sommerkleid von gestern Abend noch einmal anzuziehen. Was anderes wäre mir auch gar nicht übrig geblieben. Da ich keine saubere Unterwäsche mehr hatte, musste ich wohl auf diese verzichten. Oh, wie Marton das hassen würde. Allein der Gedanke, dass ich ohne seine Erlaubnis oder besser gesagt seiner Anordnung „commando“ ging, würde ihn sicher wütend machen. Aber das war mir jetzt egal. Ich schnappte mir meine Handtasche und schritt auf die Wohnungstür zu.

Marton erwartete mich dort bereits. „Kleines, ich hab dir ein Taxi gerufen, damit du sicher nachhause kommst. Es ist ja schon spät.“, hallten seine Worte durch den Vorraum, noch bevor ich irgendwas sagen konnte. Er öffnete die Türe und stellte sich mir doch noch einmal in den Weg. Zärtlich küsste er mich auf den Mund, doch ich erwiderte den Kuss nicht. Überrascht sah er mich an. „Bitte bleib nicht zu lange fern von mir“ flehte er und gab mir den Weg frei. „Ciao“, sagte ich leise, ohne ihn anzusehen. Dann fiel die Tür hinter mir ins Schloss.

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